Es wird empfohlen, vor jeder Messung zu kalibrieren.
Um sicher zu gehen, kann auch nach der Messung kalibriert werden, wenn der Verdacht besteht, dass sich die Mikrofonempfindlichkeit während der Messungen verändert haben könnte, insbesondere wenn
Das Mikrofon nass geworden ist
einen Stoß bekommen hat (z.B. herunter gefallen ist)
Die Kalibratoren können bei Frequenzen zwischen 100 und 2000 Hz, bevorzugt bei 250 bzw. 1 kHz arbeiten.
Plausibilitätsprüfung
Wenn sich bei einer Kalibrierung herausstellt, dass sich die Mikrofonempfindlichkeiten stark verändert haben (z.B. mehr als 0,4 dB), sollte das Mikrofon zur Überprüfung an der Hersteller geschickt werden.
Zunächst werden Sie aufgefordet, Informationen über den Kalibrator einzugeben.
Einige davon dienen nur zur Dokumentation. Die Pegelangaben werden zur Kalibrierung benötigt.

Für Pistonfone gibt es einen Korrekturwert für den Luftdruck.
Er berechnet sich nach der Formel
20 * Log10( Luftdruck / 1013 )
Bitte beachten Sie Hinweise zu weiteren Korrekturwerten für Ihren Kalibrator in dessen Bedienungsanleitung.
Wenn Sie kein Pistonfon verwenden, geben Sie bitte keinen Luftdruck an.
'Kalibrieren Starten'
Wenn Sie 'Kalibrieren Starten' klicken, wird die Frequenzbewertung auf Z (Linear) eingestellt, die Zeitbewertung auf Leq, 1s eingestellt und die Messung startet automatisch.
'Abbrechen'
Es wird nicht kalibriert.
'Kalibrierlog'
Anzeigen der Kalibrier-Logdatei.
'Hilfe'
Anzeige der Hilfe.
Nun muss auf jedes aktive Mikrofon der Kalibrator so lange aufgesteckt werden, bis dieses Mikrofon kalibriert ist.

Während dieser Messung erkennt die Software an einem konstanten Mikrofonpegel, dass ein Kalibrator aufgesteckt ist und berechnet aus den Messwerten den neuen Kalibrierwert.

Wenn für alle eingeschalteten Mikrofone ein Kalibrierwert übernommen wurde, wird die Meldung
"Alle Kanäle wurden kalibriert. Sie können den Dialog nun mit 'Speichern' verlassen"
angezeigt.
Nach erfolgter Kalibrierung werden die neuen Kalibrierwerte in die Kalibrier-Logdatei übernommen.