Sie können von einem der Mikrofonkanäle oder vom Summenkanal eine Oktavanalyse berechnen und anzeigen lassen.
Klicken Sie dazu auf das Tab 'Terz / Oktavanalyse'

Während der Messung kann keine Oktavanalyse angezeigt werden.
Nach der Messung wird das Spektrum des aktuell gewählten Signal-Ausschnitts angezeigt (siehe Zoom).
Bitte beachten Sie:
Wenn Sie zur Analyse den Summenkanal 'Messflächenschalldruck' auswählen, werden die Korrekturterme nicht berücksichtigt.
Einstellung der Auflösung bzw. der Bandbreiten im Menü 'Auflösung':

|
Bandbreite |
Untere Grenzfrequenz der Filters (-3 dB), bezogen auf Bandmittenfrequenz |
Obere Grenzfrequenz der Filters (-3 dB), bezogen auf Bandmittenfrequenz |
|
Oktaven |
0,7 |
1,4 |
|
1/3 Oktaven (Terzen) |
0,89 |
1,12 |
|
1/6 Oktaven |
0,952 |
1,051 |
|
1/12 Oktaven |
0,976 |
1,025 |
|
1/24 Oktaven |
0,988 |
1,012 |
Die Filterbänder haben konstante relative Bandbreiten.
Bitte beachten Sie, dass sich Digitalfilter in vielen Aspekten genau
wie Analogfilter verhalten: Je niedriger die Bandbreite eines Bandpasses
ist, desto länger dauert seine Einschwingzeit. Bei breitbandiger Anregung
(Einschaltknacks) schwingt ein Bandpass. Die Zeit, bis diese Schwingung
abklingt, ist umgekehrt proportional zur Bandbreite des Bandpasses.
Um diesen Effekt der Schwinganregung durch den Anfang des Eingangssignales
zu reduzieren, wird das Eingangsignal vor der Berechnung mit einer Fensterfunktion
gewichtet, die das Signal langsam einblendet. Während dieser Einschwingzeit
ist das Ergebnis ungenau. Die Dauer dieser Einschwingunterdrückung wird
dynamisch berechnet.
Als Anhaltspunkt zwei Beispiele für die Dauer der Unterdrückung der Einschwingzeit:
|
Terzanalyse von 20 Hz bis 20 kHz |
Die Bandbreite des niedrigsten Filters beträgt ca. 4,6 Hz. |
|
1/24 Oktavanalyse von 1 Hz bis 20 kHz |
Die Bandbreite des niedrigsten Filters beträgt ca. 0,024 Hz. |
Die Ergebnisse sind erst ca. nach der doppelten Zeit genau, also in den beiden Beispielen oben nach 1,6 s bzw. 274 s, bis dahin sind die Ergebnisse bei niedrigen Frequenzen ungenau.
Die Bandmittenfrequenzen für Oktaven und Terzen sind die Nennbandmittenfrequenzen (gerundete Frequenzwerte).
Die Bandmittenfrequenzen der übrigen Auflösungen (1/6 .. 1/24 Oktaven) sind die Frequenzbänder zur Basis 10 (Frequenzen 1 Hz, 10 Hz, 100 Hz, ... sind exakt enthalten), siehe IEC 1260, DIN EN 61260.
Es werden 12 Bänder mit folgenden Bandmittenfrequenzen berechnet:
|
16 kHz |
250 Hz |
|
8 kHz |
125 Hz |
|
4 kHz |
63 Hz |
|
2 kHz |
31,5 Hz |
|
1 kHz |
16 Hz |
|
500 Hz |
8 Hz |
Es werden 34 Bänder mit folgenden Bandmittenfrequenzen berechnet:
|
20 kHz |
2 kHz |
200 Hz |
20 Hz |
|
16 kHz |
1,6 kHz |
160 Hz |
16 Hz |
|
12,5 kHz |
1,25 kHz |
125 Hz |
12,5 Hz |
|
10 kHz |
1000 Hz |
100 Hz |
10 Hz |
|
8 kHz |
800 Hz |
80 Hz |
|
|
6,3 kHz |
630 Hz |
63 Hz |
|
|
5 kHz |
500 Hz |
50 Hz |
|
|
4 kHz |
400 Hz |
40 Hz |
|
|
3,15 kHz |
315 Hz |
31,5 Hz |
|
|
2,5 kHz |
250 Hz |
25 Hz |
|
Es werden Bänder mit folgenden Bandmittenfrequenzen berechnet:
Bandmittenfrequenz( i ) = 1000 * 10(( 40 - i ) / 20 )
Es werden Bänder mit folgenden Bandmittenfrequenzen berechnet:
Bandmittenfrequenz( i ) = 1000 * 10(( 80 - i ) / 40 )
Es werden Bänder mit folgenden Bandmittenfrequenzen berechnet:
Bandmittenfrequenz( i ) = 1000 * 10(( 160 - i ) / 80 )